Working Smarter – Die Kunst sich nicht ablenken zu lassen

New Work und Working Smarter verbindet eins: Beide Methoden möchten mit unterschiedlichen Ansätzen alte Denkmuster durchbrechen und eine neue Arbeitskultur schaffen. Während New Work auf ein neues Wertesystem baut, in der Selbstverwirklichung und Handlungsfreiheit im Zentrum stehen, geht es bei Working Smarter um folgende Fragestellung:

Wie schaffen es Top Performer mit weniger Arbeit, bessere Ergebnisse zu erzielen?

Die Devise lautet #dontworkharder #worksmarter. Aber wie?

Teil 1 / 4: Do less, then obsess basierend auf Morten T. Hansen:

  1. Tue weniger, aber das wie besessen, mit voller Hingabe und einhundert Prozent Fokus.
  • Während wir oft im Glauben waren, dass durch die richtige Priorisierung ein „Tue-weniger“ erreicht wurde und dies ausreichend war für ein fokussiertes Arbeiten und herausragender Leistung, geht smart working einen Schritt weiter:
  1. Es braucht die Leidenschaft und tiefe Begeisterung für den Tue-weniger Teil, um außerordentlichen Einsatz für die wenigen Punkte zu zeigen.
  2. Das eigene Tun muss also eine Bedeutung für einen haben, damit wir die Motivation überhaupt fühlen die extra mile zu gehen.
  3. Das Occams’s razor Prinzip hilft meiner Meinung nach dabei die wenigen aber richtigen Punkte zu finden:
  • Go from many to few: also weniger Ziele / Kundengruppen / Prozesse / Prioritäten, Emails / Worte in einer Email..
  • Wir neigen oft uns viele Optionen offen zu lassen, genau das wollen wir aber vermeiden, damit wir noch Herr unserer Arbeit bleiben und beste Leistung erbringen können.
  • In der Praxis bedeutet es u.a. sich klar auf eine Zielgruppe zu fokussieren und diese zunächst zu meistern bevor die Kundengruppe möglicherweise erweitert wird.
  • Es bedeutet aber auch beispielsweise für einen Gastronomen seine Karte auf wenige Gerichte zu reduzieren, aber diese zu perfektionieren. Für einen Angestellten kann es wiederum bedeuten, dass er/sie die täglichen Aufgaben priorisiert und damit die Arbeitsmenge reduziert, dies vor seiner Vorgesetzten rechtfertigen muss und auch Nein zu weiteren Aufgaben sagen wird.
  • Ich habe die Erfahrung gemacht, dass besser als Nein zu sagen, wir unsere Vorgesetzten auch ruhig auffordern können bei zusätzlichen oder neuen Projekten für uns die Aufgaben neu zu priorisieren. Wir können damit ein Signal geben, dass es uns nicht darum geht aus Gemütlichkeit weniger zu arbeiten, sondern um das Bestreben unsere beste Leistung abzurufen. Und das können wir mehr, wenn wir den Umfang unserer Arbeit und Projekte auf das Wesentliche reduzieren, aber uns dann darauf voll umfänglich konzentrieren und unsere beste Leistung aufrufen können.

Excupery hat sehr gut in einem Satz zusammen gefasst: 

„Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann“.

Für mich ein sehr guter Leitsatz, um die richtige Menge zu identifizieren.

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